Das Wohlwollens-gebot steht dafür, einem aus der Firma ausscheidenden Mitarbeiter die Anstellung in einem anderen Unternehmen nicht durch negative Aussagen zu erschweren.
Da dieses Gebot häufig in Konflikt zum Wahrheitsgebot steht, wurde die Zeugnissprache entwickelt. Hierbei lässt man den eingeweihten Leser durch besonders verschleierte Sätze erkennen, wie es wirklich mit den Fähigkeiten des Mitarbeiters steht.
Diese Zeugnissprache widerspricht aber dem Offenheitsgebot. Wegen dieser Widersprüche wird dem Arbeitszeugnis nur geringe Beachtung geschenkt.